(Un)klare Verhältnisse ...

 

 

 

(Un)klare Verhältnisse ...


Vergang’nes liegt wie Rauhreif auf der Zukunft Tage.
Die Gegenwart lässt ahnen was da wird.
Doch kommt es wirklich so, das ist die Frage,
weil niemand weiß was künftig Welt gebiert.

Welch Geist wird heut' das Morgen schwängern -
wess’ Tun verspricht die gröss’re Lust -
wess’ Erbe wird nun was verlängern -
wird es erträglich oder tödlich’ Frust?

Hat Frieden Hoffnung auf Entstehen?
Hat Menschheit eine Chance auf Bestand?
Oder wird all’s neuerlich verwehen,
und lässt den Erben nur ein blutig’ Land?

Ich seh’ es, doch ich will’s nicht glauben,
wie rücksichtslos der Mammon siegt -
sie stehlen nur, doch keiner nennt es rauben -
das Ziel erreicht, wenn Volk am Boden liegt.

 © ee


Kommentare